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Bereits vor 130 Jahren empfahlen die Ärzte den
Bauern das Heubad zur Linderung bei Rheuma- und Gelenkbeschwerden, Gicht,
Hexenschuss und anderen Gebrechen. Heute weiß man, dass das Heu
reich an Zucker, Eiweißen, Mineralien, Gerbstoffen, Spurenelemente
und Ätherischen Ölen ist. Außerdem ist es wissenschaftlich
belegt, dass Heubaden bei Arthrose, Ischias und Rheuma hilft, sowie die
Durchblutung fördert und den Stoffwechsel anregt.
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Kohlröschen, Bergschafgarbe, Ehrenpreis, Enzian, Küchenschelle, Arnika, Primeln sowie andere Alpenpflanzen wachsen auf den Berg- und Almwiesen des Eisacktals. Das Heu, das von unserer Hochalm zwischen 1600 und 1950 Metern stammt, ist nach dem Abwelken sofort und über das ganze Jahr für das traditionelle Heubad bereit. |
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Durch die eigene Fermentation entwickelt das Heu bis
zu 60 Grad Hitze und Feuchtigkeit. 20 bis 30 Minuten dauert das eigentliche
Heubad bei über 40 Grad. Während des Bades öffnen sich
die Poren, Transpiration setzt ein. Genau hier beginnt das Heu positiv
auf den Körper zu wirken.
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Nach dem Bad folgt eine wohl tuende Ruhepause: Zwischen
einer halben und einer ganzen Stunde wird, in Decken gehüllt, nochmals
nachgeschwitzt und langsam abkühlt
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